Archiv für März 2017

[Anlaufstelle + Hinweis] 6.4., 19:00, OA

[Anlaufstelle]
Unsere nächste Anlaufstelle für Betroffene von Repression findet am Donnerstag, den 6.4., von 19:00 bis 19:30 statt. Kommt in der Offenen Arbeit Erfurt vorbei, wenn ihr Fragen habt, einen Mitgliedsantrag oder Spenden abgeben wollt. Ihr findet uns im 1. OG des Hinterhauses. :-)

[Hinweis]
Im Veto findet sich ab sofort eine „offizielle“ Spendendose unserer Ortsgruppe. Das gesammelte Geld kommt einem Genossen zu Gute, der noch Kosten offen hat. Wir wollen ihm helfen, dieses Problem zu lösen. Auf Veröffentlichungen zu Details können wir nicht verweisen. Also: Keine Fragen stellen, sondern an der Bar mal den einen und auch anderen Euro einwerfen. Auf geht´s!

[Aufruf] Wir sammeln für Second Bandshirt!

Unsere Ortsgruppe sammelt ab jetzt gebrauchte Bandshirts /-sweatshirts und Co. für den Verein Second Bandshirt – beteiligt euch und spendet mit dem Kauf für die Rote Hilfe!

Second Bandshirt ist eine Initiative mit einer cleveren Idee: Wer hat nicht alte Bandshirts daheim liegen, von denen sie sich nicht trennen kann, weil sie ihr am Herzen liegen? Wie wäre es, diese zu spenden und zu wissen, dass der Erlös des Verkaufs der Roten Hilfe zu Gute kommen kann? Diese Möglichkeit organisiert Second Bandshirt, indem sie die Shirts zum Verkauf anbieten und den Käuferinnen zur Wahl stellen, an welches Projekt der Erlös gespendet wird. Da kommen wir ins Spiel, denn auch die Rote Hilfe ist Begünstigte. Spendet für die Rote Hilfe und unterstützt Leute, die aufgrund von politischen Aktionen Ärger mit dem Staat haben! (mehr…)

[Veranstaltung] 23.3, Out of Action – Umgang mit Folgen von Gewalt und Repression

Anlässlich des Tages der politischen Gefangenen und der Erfahrungen, die wir vereinzelt oder gemeinsam auf der Straße, vor Gericht, zu hause, in besetzten Häusern, im Knast oder sonstwo erleben mussten oder erleben können, haben wir Aktivist*innen der Gruppe out of action Leipzig eingeladen. Gemeinsam wollen wir einen sensibilisierten Raum schaffen, um über Dinge zu sprechen, über welche sonst eher geschwiegen wird – wenn du willst.

Out of Action – Umgang mit Folgen von Gewalt und Repression im Kontext linker Kämpfe

Wann? Donnerstag, 23. März 2017, 19 Uhr
Wo? Veto, Magdeburger Allee 180, Erfurt

Wer Widerstand leistet gegen bestehende Herrschaftsverhältnisse ist häufig mit Repression konfrontiert. Diese kann viele verschiedene Gesichter haben: gewalttätiges Vorgehen der Polizei, juristische Kriminalisierung, Überwachung oder Einsperrung. Ebenso vielfältig sind die negativen Folgen von Repression oder auch von Konfrontationen mit Nazis: neben leicht greifbaren Auswirkungen wie einer blutigen Nase oder finanzieller Belastung durch Prozesskosten gibt es auch weniger offensichtliche Auswirkungen wie emotionalen Stress bis hin zu einem psychischen Trauma.

Diese Auswirkungen sind durchaus gewollt: Über die Traumatisierung Einzelner soll allgemein von politischem Widerstand abgeschreckt werden, indem ein Gefühl von Handlungsunfähigkeit und Ohnmacht gegenüber staatlicher Herrschaft erzeugt wird. Die Betroffenen ziehen sich häufig aus der Bewegung und auch aus ihrem persönlichen Umfeld zurück, wenn sie keine Unterstützung bei der Bewältigung des Erlebten erhalten.

Out of Action… ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert. Wir bieten emotionale erste Hilfe für betroffene Einzelpersonen und Gruppen an und unterstützen einen solidarischen Umgang miteinander auch durch Informationsveranstaltungen.

Weitere Infos zu Out of Action gibt’s [hier].