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[Aufruf] Wir sammeln für Second Bandshirt!

Unsere Ortsgruppe sammelt ab jetzt gebrauchte Bandshirts /-sweatshirts und Co. für den Verein Second Bandshirt – beteiligt euch und spendet mit dem Kauf für die Rote Hilfe!

Second Bandshirt ist eine Initiative mit einer cleveren Idee: Wer hat nicht alte Bandshirts daheim liegen, von denen sie sich nicht trennen kann, weil sie ihr am Herzen liegen? Wie wäre es, diese zu spenden und zu wissen, dass der Erlös des Verkaufs der Roten Hilfe zu Gute kommen kann? Diese Möglichkeit organisiert Second Bandshirt, indem sie die Shirts zum Verkauf anbieten und den Käuferinnen zur Wahl stellen, an welches Projekt der Erlös gespendet wird. Da kommen wir ins Spiel, denn auch die Rote Hilfe ist Begünstigte. Spendet für die Rote Hilfe und unterstützt Leute, die aufgrund von politischen Aktionen Ärger mit dem Staat haben! (mehr…)

[Veranstaltung] 23.3, Out of Action – Umgang mit Folgen von Gewalt und Repression

Anlässlich des Tages der politischen Gefangenen und der Erfahrungen, die wir vereinzelt oder gemeinsam auf der Straße, vor Gericht, zu hause, in besetzten Häusern, im Knast oder sonstwo erleben mussten oder erleben können, haben wir Aktivist*innen der Gruppe out of action Leipzig eingeladen. Gemeinsam wollen wir einen sensibilisierten Raum schaffen, um über Dinge zu sprechen, über welche sonst eher geschwiegen wird – wenn du willst.

Out of Action – Umgang mit Folgen von Gewalt und Repression im Kontext linker Kämpfe

Wann? Donnerstag, 23. März 2017, 19 Uhr
Wo? Veto, Magdeburger Allee 180, Erfurt

Wer Widerstand leistet gegen bestehende Herrschaftsverhältnisse ist häufig mit Repression konfrontiert. Diese kann viele verschiedene Gesichter haben: gewalttätiges Vorgehen der Polizei, juristische Kriminalisierung, Überwachung oder Einsperrung. Ebenso vielfältig sind die negativen Folgen von Repression oder auch von Konfrontationen mit Nazis: neben leicht greifbaren Auswirkungen wie einer blutigen Nase oder finanzieller Belastung durch Prozesskosten gibt es auch weniger offensichtliche Auswirkungen wie emotionalen Stress bis hin zu einem psychischen Trauma.

Diese Auswirkungen sind durchaus gewollt: Über die Traumatisierung Einzelner soll allgemein von politischem Widerstand abgeschreckt werden, indem ein Gefühl von Handlungsunfähigkeit und Ohnmacht gegenüber staatlicher Herrschaft erzeugt wird. Die Betroffenen ziehen sich häufig aus der Bewegung und auch aus ihrem persönlichen Umfeld zurück, wenn sie keine Unterstützung bei der Bewältigung des Erlebten erhalten.

Out of Action… ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert. Wir bieten emotionale erste Hilfe für betroffene Einzelpersonen und Gruppen an und unterstützen einen solidarischen Umgang miteinander auch durch Informationsveranstaltungen.

Weitere Infos zu Out of Action gibt’s [hier].

[Anlaufstelle] 2.3., 19:00, OA

Anlaufstelle

Unsere nächste Anlaufstelle für Betroffene von Repression findet am Donnerstag, den 2.3., von 19:00 bis 19:30 statt. Kommt in der Offenen Arbeit Erfurt vorbei, wenn ihr Fragen habt, einen Mitgliedsantrag oder Spenden abgeben wollt. Ihr findet uns im 1. OG des Hinterhauses. :-)

[Anlaufstelle] 2.2., 19:00, OA

Anlaufstelle

Unsere nächste Anlaufstelle für Betroffene von Repression findet am Donnerstag, den 2.2., von 19:00 bis 19:30 statt. Kommt in der Offenen Arbeit Erfurt vorbei, wenn ihr Fragen habt, einen Mitgliedsantrag oder Spenden abgeben wollt. Ihr findet uns im 1. OG des Hinterhauses. :-)

[Hinweise + Anlaufstelle] 5.1.2017, 19:00, OA

Liebe Genoss*innen, 2016 geht zu Ende und wie es immer ist, die Katastrophe ist, dass es immer so weitergeht. Doch wir machen weiter auch in 2017! Kommt gut ins neue Jahr!

[Veranstaltungshinweis für Silvester]
Die Gefangenengewerkschaft und ihre Unterstützer*innen organisieren eine Knastdemo for der JVA Tonna. Mehr Infos [hier]

[Anlaufstelle]
Unsere nächste Anlaufstelle für Betroffene von Repression findet am Donnerstag, den 5.1., von 19:00 bis 19:30 statt. Kommt in der Offenen Arbeit Erfurt vorbei, wenn ihr Fragen habt, einen Mitgliedsantrag oder Spenden abgeben wollt. Ihr findet uns im 1. OG des Hinterhauses. :-)

[Kein Einzelfall – Oury Jalloh, das war Mord!]
Bundesweite Demonstration am Samstag, den 7. Januar 2017, 14 Uhr in Dessau. Busanreise ab Jena, Zuganreise ab Erfurt.
Weitere Infos: „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“

[Veranstaltungshinweise] Oury Jalloh + Sacco und Vanzetti

Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Vieles deutet darauf hin, dass Oury Jalloh von den diensthabenden Polizisten aus rassistischen Gründen ermordet wurde. Trotzdem sind die Täter bisher nur wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt und bis heute auf freiem Fuß. Die „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ setzt sich seitdem für eine lückenlose Aufklärung ein. Dabei fordern die Aktivist*innen nicht nur eine Verurteilung der Täter wegen Mord sondern setzen sich auch gegen die rassistischen Zustände in Deutschland ein, die solche Taten und deren Vertuschung erst möglich machen.

Auf der Veranstaltung am 20. Dezember ab 20 Uhr im veto (Magdeburger Allee 180) berichtet ein Vertreter der Initiative über den Stand des Prozesses und die Gedenkdemo zum Jahrestag am 7. Januar 2017 in Dessau. Außerdem gibt es lecker Essen von der Küfa*.

Gemeinsame Anreise am 7. Januar nach Dessau
Am 7. Januar 2017, dem 12. Todestag von Oury Jalloh, findet eine Gedenkdemo in Dessau statt. Zur gemeinsamen Anreise aus Erfurt treffen wir uns um 11:15 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Erfurt. Merkt euch den Tag vor und kommt mit uns nach Dessau! No justice – no peace! Oury Jalloh das war Mord!

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Sacco und Vanzetti. Internationale Solidarität im 20. und im 21. Jahrhundert

Die Verurteilung und Hinrichtung der Anarchisten Ferdinando „Nicola“ Sacco und Bartolomeo Vanzetti im Jahr 1927 gilt als einer der größten Justizskandale der US-amerikanischen Geschichte. Zugleich waren sie Auslöser einer weltweiten Solidaritätsbewegung, die weit über linke Kreise hinausreichte.
Mit der Vorführung des selten gezeigten Spielfilms „Sacco und Vanzetti“ aus dem Jahr 1971 (Originaltitel: Sacco e Vanzetti, Regie: Giuliano Montaldo, Musik: Ennio Morricone) und anschließender Diskussion wollen wir diesen wichtigen Teil linker Geschichte wieder erfahrbar machen und gemeinsam diskutieren, wie internationale Solidarität im 21. Jahrhundert aussehen kann.

Kommt vorbei am Dienstag, den 21.12., zu 19 Uhr in die [L50] (Lassallestr. 50, Erfurt)

Weitere Infos [hier]

[Anlaufstelle] 1.12., 19:00, OA

Anlaufstelle

Unsere nächste Anlaufstelle für Betroffene von Repression findet am Donnerstag, den 1.12., von 19:00 bis 19:30 statt. Kommt in der Offenen Arbeit Erfurt vorbei, wenn ihr Fragen habt, einen Mitgliedsantrag oder Spenden abgeben wollt. Ihr findet uns im 1. OG des Hinterhauses. :-)

Kontaktadresse Weimar ist dicht

Unsere Genoss*innen aus Weimar beenden die Rote Hilfe Arbeit. Betroffene wenden sich zukünftig bitte an die Ortsgruppe Jena.
Danke für eure Arbeit :)

[Anlaufstelle + Ratschlag] 3. und 5.11

Anlaufstelle

Unsere nächste Anlaufstelle für Betroffene von Repression findet am Donnerstag, den 3.11., von 19:00 bis 19:30 statt. Kommt in der Offenen Arbeit Erfurt vorbei, wenn ihr Fragen habt, einen Mitgliedsantrag oder Spenden abgeben wollt. Ihr findet uns im 1. OG des Hinterhauses. :-)

Rote Hilfe beim Ratschlag

Am Samstag, den 5.11., könnt ihr uns auf dem 26. Antifaschistischen und antirassistischen Ratschlag Thüringens in Ilmenau antreffen. Wir sind dort mit einem Infostand vertreten. Infos zum Programm findet ihr unter www.ratschlag-thueringen.de.

[Aufruf] Verhandlung nach HoGeSa-Protest: 27.10., 9:30, Landgericht Erfurt

Am Donnerstag, den 27. Oktober 2016, findet die Berufungsverhandlung gegen einen Antifaschisten statt, der am 2. Mai letzten Jahres gegen den HoGeSa-Aufmarsch in Erfurt auf der Straße war. Im Januar 2016 war er vom Amtsgericht Erfurt der Nötigung schuldig gesprochen worden, woraufhin er in Berufung ging. Diese wird nun vor dem Landgericht Erfurt verhandelt.

Gegen den HoGeSa-Aufmarsch am 2. Mai 2015 hatten „no way – Naziaufmärsche in Erfurt verhindern“ und „Es geht auch ganz anders“ aufgerufen. Die Verfolgung und Kriminalisierung des antifaschistischen Protestes geht weiter. Begleitet den betroffenen Antifaschisten solidarisch, beobachtet den Prozess!

Treffen ab 9:00 vorm Landgericht Erfurt (Domplatz 37),
Prozessbeginn 9:30 im Sitzungssaal 112.

Hinweis: Stellt euch auf intensive Vorkontrollen am Einlass ins Gebäude und vorm Sitzungssaal ein.

Zum Nachlesen: Prozessaufruf vom 15. Januar 2016